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Review

La Traviata / Theater Erfurt

Auch Erfurt kann, wie Weimar, frische künstlerische Leistungen seines Ensembles abrufen […]. Das gilt auch für die blutjunge, aus Riga stammende Lettin Marina Rebeka ...

In Italien ausgebildet, vertraut mit Verdis dramatischen Stil, gelingt ihr dank Spielfreude und der Leuchtkraft ihres kräftigen Soprans die Verinnerlichung einer “Kurtisane”, deren emotionale Stärke und seelische Fragilität den Zuschauer berühren, da sie beides mit Empathie und Emphase verbindet.”

-Süddeutsche Zeitung

“Sie kam, sang und siegte! Sie riss mit ihrem Rollen- und Deutschland-Debüt das Publikum im Erfurter Theater zu wahren Beifallsstürmen hin. Sie machte die Premiere von Giuseppe Verdis “La Traviata” zu einem wirklichen Kunstereignis. Sie—Marina Rebeka.[…]Frei gespielt über den ersten Akt verkörperte Marina Rebeka alles, was Opernfreunde mit der Bühnenfigur Violetta Valéry verbinden: Eleganz, Wärme, Zauber ewiger Schönheit und deprimierende Weltabgeschiedenheit. Diesen dramatischen Weg müssen alle Traviata-Darstellerinnen gehen. Doch wenigen gelingt dabei, wozu die junge Marina Rebeka fähig ist.[…] Dadurch überglänzte Marina Rebeka die Aufführung, damit stillte sie das Verlangen nach Wahrnehmung von Verdis wundervoller Musik ohne akustische Verletzungen. Die natürliche Seinsweise jeder melodischen Phrase, darstellerische Grazie sowie makellose Gesangstechnik ohne grenzwertigen Hauch verursachte Gänsehaut, selbst bei hartgesottenen Traviata-Kennern.”

Thüringer Allgemeine

“Die junge Marina Rebeka debütiert als Verdis Traviata Erfurt. (tlz) Diese “Traviata” im Theater Erfurt dürfte zum Renner werden: dank einer Debütantin, die der Titelheldin Violetta aus voller Seele, aber ohne die Schminke, die der Beruf nach langer Tätigkeit hinterlässt, zu anrührend lebensvoller Ausstrahlung verhilft. […] Marina Rebeka heißt der Stern dieser Inszenierung …”

Thüringer Landeszeitung

“Der Stern der Marina Rebeka aus Riga hat nachweislich bei vielen internationalen Gesangswettbewerben schon erfolgreich geleuchtet, in Erfurt ist er mit dem Deutschland- und Rollendebüt als Violetta jedoch zum bühnenmäßigen Strahlen gekommen. Die Natürlichkeit und Ausdruckskraft eines unverbrauchten Koloratursoprans, der verhalten und expressiv zugleich imponierte, machten die Tragik von gescheiterter Liebe und Leidenschaft für jeden erlebbar. Die so souverän ihren differenzierten Part sang und spielte, würde man gern häufig ans hiesige Opernhaus gebunden sehen. Ein großes Kompliment einmal öffentlich an den erfolgreichen Stimmenfinder, Generalintendant Guy Montavon.”

Zuschauerkritik