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Review

La traviata / Wiener Staatsoper

Now, with the soprano Marina Rebeka from Riga, the opera stage has one of the rare artists as Violetta Valery, who succeeds in all four acts! In the first act, she varies between exuberant lust and elegiac death. The voice is dark and broad, the coloratura is secure, the piano "hovers", the height shines; At the end of the great aria, she sings the three-prolonged high Es ...

The “Addio del passato” has rarely been heard sung so dramatically yet so lyrically. The daughter of a Latvian and a Russian, who lives in Riga, belongs to the succession of Anna Moffo, Hilde Güden, Ileana Cotrubas and Anna Netrebko. She has been a star in Salzburg since her debut and now the “Thais” this summer (together with Placido Domingo) launched her into the top tier of international opera stars.”

{Nun: mit der aus Riga stammenden Sopranistin Marina Rebeka hat die Opernbühne eine der raren Darstellerinnen der Violetta Valery, die in allen vier Akten reüssiert! Im ersten Akt schwankt sie zwischen überschäumenden Lebenslust und elegischer Todesahnung. Die Stimme ist dunkel und groß, die Koloraturen sitzen, das Piano „schwebt“, die Höhe strahlt; am Ende der großen Arie schafft sie – an diesem Abend etwas vorsichtig – das dreigestrichene hohe Es.

So dramatisch und doch so lyrisch hat man das „Addio del passato“ noch selten gehört. Die in Riga lebende Tochter einer Lettin und eines Weiß-Russen gehört  damit in eine Reihe mit Anna Moffo, Hilde Güden, Ileana Cotrubas oder Anna Netrebko und zählt seit ihrem Einspringen in Salzburg in diesem Sommer in „Thais“ (gemeinsam mit Placido Domingo) für mich zur Spitzengruppe der internationalen Opernstars. }

Peter Dusek – Online Merker

{So dramatisch und doch so lyrisch hat man das „Addio del passato“ noch selten gehört. Die in Riga lebende Tochter einer Lettin und eines Weiß-Russen gehört damit in eine Reihe mit Anna Moffo, Hilde Güden, Ileana Cotrubas oder Anna Netrebko und zählt seit ihrem Einspringen in Salzburg in diesem Sommer in „Thais“ (gemeinsam mit Placido Domingo) für mich zur Spitzengruppe der internationalen Opernstars.}

“Marina Rebeka convinces with her clear, high-pitched soprano.”

{Marina Rebeka überzeugt mit klarem, höhensicheren Sopran.}

News.at

What a powerful sadness: Marina Rebeka left the impression of her Violetta in the walls of the house as a prelude to the current performance of Verdi’s “La traviata”. Admirably, she radiated in the futile situation of the deadly heroine with dramatic sound and power over the fiery State Opera Orchestra. Thus, the “È strano” bid became an appeal to the struggling persons who never gave up hope.”

{Was für eine mächtige Schwindsüchtige: Marina Rebeka ließ ihrer Violetta schon zum Auftakt der aktuellen Aufführungsserie von Verdis “La traviata” im Haus am Ring jeden nur erdenklichen Gestaltungsraum. Bewundernswert strahlte sie in der aussichtslosen Situation der todkranken Heldin mit dramatischer Klanggewalt über das feurige Staatsopernorchester hinweg. So wurde der “È strano”-Abschied ein Appell an die handelnden Personen, die Hoffnung nie aufzugeben.}

Daniel Wagner – Wiener Zeitung