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Review

Guillaume Tell / Bayerische Staatsoper

Marina Rebeka bringt alles für die Mathilde mit – Stilbewußtsein, einen Sopran, der locker durch lange Phrasen segelt, dazu Verzierungs- und Gestaltungseleganz.

Opernnetz.de, Andreas M. Bräu
Den Rossinisopran verinnerlicht hat die Überraschung des Abends, die grandiose Marina Rebeka; im Piano bereits makellos und spielerisch zwischen Lautstärke und Höhe wechselnd, gelingt ihr eine Mathilde, an die man sich erinnern wird.

crescendo, Barbara Angerer – Winterstetter
Hat man sich eingehört in teils endlose Chöre, überzeugen vor allem die Arien und Liebesduette zwischen Arnold und Mathilde, er ein Schweizer Landbewohner, sie habsburgische Königstochter. Da Rossini hohe Tenöre über alles liebte, fordert er Immenses von Ersterem und Koloratursicherheit und stimmliche Durchschlagkraft von Letzterer. Bryan Hymel und Marina Rebeka meistern diese Extrem-Anforderungen geradezu bravourös – und bieten damit wahrscheinlich die festspielwürdigsten Leistungen von allen.